Montag, 29. Juni 2015

Machi Koro

❞Machi Koro!❝

Bilder folgen (nach der Preisverleihung. Hust, hust.)

Das ist Japanisch und heißt wohl "Stadtbau" oder so. Es trifft das Spielthema zwar genau richtig, aber eigentlich habe ich bei Machi Koro nicht das Gefühl, ein Stadt aufzubauen. Ich lege halt Karten ab, die bestimmte Funktionen haben. Mir ist das Thema hier schnurz.

Okay, damit habe ich einen Negativpunkt abgearbeitet. Hier der nächste: ich weiß nicht, warum mir dieses Glücksspiel so gut gefällt.

Samstag, 27. Juni 2015

The Game

❞Fast ganz gut!❝

Tja, wäre die 9 mal nach der 19 gekommen,
dann hätte man vielleicht noch was retten können.
Hier sind 98 Karten, durchnummeriert von 2 bis 99. Die mischen wir und geben jedem 6 davon auf die Hand. Reihum legen wir die jetzt so auf vier Kartenstapeln ab, dass auf zwei Kartenstapeln erst hohe, und dann immer kleinere Kartenwerte liegen, auf den zwei anderen Stapeln ist das genau umgekehrt.

Damit man sich das merken kann, gibt es zwei Karten, die die Aufschrift 100 tragen, und neben denen man immer kleiner werdende Werte ablegen muss, und zwei Karten mit der Zahl 1, neben denen man halt immer größere Werte ablegen muss.

Wer an der Reihe ist, MUSS MINDESTENS 2 Karten aus seiner Hand nach diesen Regeln auf einem oder mehr Stapeln ablegen und sich dann entsprechend viele neue Karten ziehen.
Schaffen wir es, alle unsere Karten loszuwerden, haben wir gewonnen, ansonsten gewinnt das böse dreinblickende Spiel. So, wir können anfangen. Ach so, zwei Kleinigkeiten noch:

Donnerstag, 25. Juni 2015

Spiel des Jahres 2015

❞And the Winner is … arrgh!❝


Einen so hohen Stellenwert wie früher hat der Titel Spiel des Jahres gefühlt nicht mehr, Gründe dafür gibt's mehrere, vielleicht auch den, dass er seit geraumer Zeit auf gleich drei Spielekategorien aufgeteilt wurde: Ein Preis Kinderspiel des Jahres, ein Preis Spiel des Jahres und ein Preis Kennerspiel des Jahres werden vergeben, wobei die Kategorie Kennerspiel mit der grauen Spielfigur für milde anspruchsvolle Spiele gilt, bei denen man definitiv nicht einfach losspielen kann.

In die Endauswahl kommen in jeder Kategorie drei Spiele, eins davon wird feierlich gekürt und sein Verlag kann sich über meistens massiv steigende Umsätze freuen. Auch die Spiele in der Auswahlliste, siehe die Seite des Vereins sind immer gute Empfehlungen.

Das Kinderspiel 2015 steht bereits fest, in gut einer Woche werden wir wissen, welche Spiele aus den beiden "wichtigen" Kategorien gewonnen haben. Erstmals kenne ich bisher keins der nominierten Kennerspiele genauer – aber die drei anderen nominierten Anwärter besitze ich und habe sie bereits häufig gespielt. Hier sind bzw. kommen meine Besprechungen dazu:

Alone, Losers Club, Mara und der Feuerbringer, Bretagne

❞Son of Stahleck!❝

oder: Heidelberger Burgevent, Teil 2 – erster Teil hier: Heidelberger-Burgevent 2015, Teil eins

Bei über 70 Prototypen (oder eben auch schon fertig entwickelten Spielen) war es fast unmöglich, sich einen Überblick über alle zu verschaffen, geschweige denn, sie tatsächlich zu spielen. Ich kann aber noch über ein paar Spiele berichten, die ich zumindest ein bisschen genauer angesehen habe:

Freitag, 12. Juni 2015

Welcome to the Dungeon, Codenames, Turm der Monster, Potion Explosion, SATOR Expansion, Zena 1814, Alien Artefacts, Smart Guys

❞Welcome to the Stahleck!❝

Mehrere Wochen kein neues Material in diesem Blog? Wie konnte es dazu kommen? Lust verloren? Nö, manchmal ist wochenlang eine einzige Sache wichtiger als alles andere, was dann liegen bleibt und mühsam in mindestens der Zeit der Vernachlässigung wieder aufgeholt werden muss. Hier bin ich ja wieder.


Jedes Jahr lädt der HDS, der Heidelberger Spieleverlag, zu einem "Burgevent" auf Burg Stahleck ein. Ein altes Gemäuer bei Bacharach hoch über dem Rhein, das innen eine (auch nach Renovierung) etwas spartanische Jugendherberge … äh … beherbergt. Gelegentlich wird der Ort für Conventions benutzt, und so etwas ist dieses Event eben auch: HDS lädt einen Haufen Spieleverlage aus aller Welt ein, dort ihre mehr oder weniger weit gediehenen Prototypen einer kritischen, handverlesenen Testerschar (= im Wesentlichen die HDS-Supporter) vorzustellen und mit diesen zu spielen. Da darf man dann nach Herzenslust an dem rumkritteln, was man ein paar Monate später in Essen auf der SPIEL kaufen kann. Um dort festzustellen, dass die Kritik sauber von den Verlagen abgeperlt ist.
Zur Sache: