Freitag, 31. Oktober 2014

Nach dem Essen

❞Naja.❝



Nach der Spiel in Essen kam außer Dragonscroll (Besprechung folgt in Kürze) ganz viel eher simples „Naja“ meiner Neuerwerbungen auf den Tisch (letzteres alles zunächst ausschließlich zu zweit):

Port Royal, Ancient Terrible Things, Dungeon Bazar, Camel Cup, Machi Koro, Professor Pünschge

Samstag, 25. Oktober 2014

Essen - Nachlese

❞Wohin bloß damit?❝

Nur die Auserwählten haben diesen göttlichen Überblick
Auf meinem Radar waren 2014 auf der SPIEL in Essen so etwa 20 Spiele (von vermutlich 850 Neuerscheinungen), die ich – in einer idealen Welt mit unendlich Platz, Zeit und Geld – alle gerne gehabt hätte (plus anderen Kram, der mir im Vorbeigehen aufgefallen ist).

Natürlich ist die Welt in Wahrheit schlecht (und einige der Spiele sind es auch), also muss man abwägen, ausprobieren und entscheiden.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Soqquadro

❞Klirr, schepper, krach!❝

Da könnt ihr lange suchen –
deutsche Karten gibt es bisher nur in Photoshop
Soqquadros (englische) Regel ist im Gegensatz zu der von Dungeon Bazar aus demselben Verlag halbwegs verständlich geschrieben und das Spiel könnte in englischer Fassung auch von Deutschen mit minimalen Sprachkenntnissen gespielt werden (das Englisch der Karten ist simpel – es sind bloß Farben, Anfangsbuchstaben und simple Eigenschaften, die auf den Karten stehen; die Übersetzungen könnte man in Deutsch auch mit Permanentmarker drunterschreiben).

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mein Senf zu Essen

❞Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was!❝


Haha, ich gehöre zu den Eingeweihten, zu den Checkern, denen die Neuerscheinungen auf der SPIEL nur noch ein müdes Gähnen entlocken. Ich habe sie alle schon zumindest angespielt, die tausend Neuheiten … und hier bin ich, um euch davon zu künden!

Ach nee, stimmt ja gar nicht, eigentlich kenne ich bisher kaum was - und von Anspielen kann keine Rede sein. Wird ja leider auch immer seltener, dass einem Verlage ein Handmuster oder die Originalausgabe für die Übersetzung zusenden - die Spielregel und ein paar Dateien müssen reichen, um das ganze zu lokalisieren, schließlich ist ja keine Zeit und das Geld knapp.

Erste Eindrücke also:

Dienstag, 14. Oktober 2014

Soundtrack zur Andor-Erweiterung

Ja klar, der Star-Illustrator Michael Menzel erfindet ein Spiel. Kosmos will ihn bei guter Laune halten und veröffentlicht das. Das kann ja nix sein, sagt der erfahrene Branchenkenner (ich), grinst und lehnt sich arrogant selbstgefällig zurück. Dann trudeln die ersten Abbildungen und Beschreibungen ein und plötzlich muss er sich eingestehen: Doch, da steckt was drin, das könnte gut sein, er muss es haben und er spielt es und es ist wirklich gelungen.

Für die erste große Erweiterung Die Reise in den Norden bringt der Menzel jetzt auch noch Soundtrackgedudel raus, das man im Hintergrund laufen lassen soll. Die Werbetrommel muss ja gerührt werden. Was das uns als Konsumenten wohl wieder kosten soll? Hätte er's nicht gleich dem Spiel beilegen können, so wie der US-Verlag Flying Frog für seine Spiele Fahrstuhlmusik produzieren lässt und als CD dazu packt, die man dann immer noch als Bieruntersetzer benutzen kann.

Oh, ein kostenloser Download ...

Das große Spiel um 15 %

❞ … ❝

Nur, damit mal wieder eine Ein-Stern-Beurteilung hier landet: Das große Spiel um 15% ist Mist, fast totaler Schrott. Ich habe es in dreißig Jahren zweimal auf dem Flohmarkt entdeckt, also ist wohl nicht davon auszugehen, dass meine Warnung irgendwem nützen wird.

„Fast“ totaler Schrott? Ja, denn immerhin ist die Materialqualität über jeden Zweifel erhaben.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Essen!

In einer Woche ist wieder „ESSEN“ (jedenfalls für unsere ausländischen Freunde; hierzulande heißt es ja teutonisch korrekt „Die SPIEL(messe) in Essen“).

Um die 140.000 Besucher, bestimmt 900 Neuerscheinungen, laute, rauschende Messehallen, kaum zu bezähmende Kauflust, obwohl sich doch die Spiele des letzten Jahrgangs zum Teil noch ungespielt im Regal stapeln. 

Montag, 6. Oktober 2014

Korrigans

❞Hast du jetzt den Regenbogenstein gezogen oder nicht?❝


Nichts hiervon – außer der Grafik – entspricht dem tatsächlichen
Spiel! Die braunen Spielchips sind im richtigen Spiel viel
kleinere, hübsche Kleeblätter, die Figuren hübsch modellierte
Wichtelmänner, die schwarzen Platikrechtecke in Wahrheit
graue Menhire, und die Regenbogensteine stehen in einer
solchen Spielsituation noch nicht um den Spielplan herum.
Korrigan?
Damit assoziiere ich einen markigen US-Krimihelden, der sich mit Fäusten und Handfeuerwaffen durchs Leben schlägt. Einfach, weil der Name für mich danach klingt.

Die Franzosen verstehen unter Korrigan (Kohriegohh“) jedoch ein winzigkleines Wichtelmännlein, das auf der Suche nach dem Gold am Ende des Regenbogens durch die Pampa, Verzeihung, die Bretagne streift und dabei unschuldige Kleintiere, die nicht bei drei auf den Bäumen oder wo auch immer sind, kurzerhand als reitbaren Untersatz requiriert.